Banshee Alte Folge 10

Nachricht von Diana Hindrance, vom 01.09.2021

Balbutin, komm doch nach Hause, ich will das alles vergessen, bloß komm nach Hause. Und an die anderen, hört auf, auf Balbutin rumzuhacken, ihr seht doch, dass der am Ende ist, irgendwas läuft da schief, Balbutin, ich will jetzt wissen, wo du bist.

Nachricht von Sandra Zwischenwirt, vom 01.09.2021

Sag mal, Diana, glaubst du, du bist hier die einzige, die auf Balbutin rumhacken darf, und wenn ein anderer das machst, dann gehst du in Gefechtsmodus? Ist das so eine Art von Besitzstandswahrung bei dir? Das ist mein Balbutin, und wenn jemand dem in den Hintern tritt, dann bin ich das?

Nachricht von Amy Buchmüller, vom 01.09.2021

Ist euch auch aufgefallen, wie energisch PvM seine Ayse verteidigt? Sind da noch andere Gefühle im Spiel als nur väterliche?

Nachricht von Peter Flamm, vom 02.09.2021

Könnten wir mit dem Kindergarten aufhören und wieder zur Sache kommen? Ayse ist in Weldbrüggen unter Dach und Fach, unsere wirkliche Baustelle ist Balbutin, lest lieber alle noch mal sorgfältig, was er geschrieben hat, ob wir da irgendeinen Hinweis übersehen haben. Diana, so viele Menschen kennt dein Balbutin doch nicht. Du musst doch eine Idee haben. Hat er irgendwo Freunde, Verwandte? War er irgendwo in Urlaub? Hat es ihm irgendwo besonders gefallen? Hat er davon geredet, dass er irgendwo mal gern hinwollte? Denk nach!

Nachricht von Peter von Mundenheim, vom 03.09.2021

Amy, auf dich komm ich noch zurück. Leider hab ich ganz andere Sorgen am Hals.

Das mit der Entwarnung kam zu früh.

Sie versammeln sich schon wieder. Vor meinem Haus. Auf der Straße und drüben auf den Wiesen. Es sind mehr, als man zählen kann. Hunderte. Sie sitzen und stehen und starren hinauf zu Ayses Fenster. Wie Schwärme riesiger Fledermäuse. Ich bin rausgegangen und hab ihnen ins Gesicht geschaut, und plötzlich ist mir klar geworden, was Ayse gemeint hat. Sie hat gesagt, es wär alles ganz schwarz gewesen, in jener Nacht, draußen auf der Straße. Sie wär der einzige Tropfen Weiß gewesen in einem Meer aus Finsternis, so oder ähnlich hat sie sich ausgedrückt. Das hab ich jetzt gesehen, mit meinen eigenen Augen. Sie haben mit ihrer Schwärze noch die Nacht verdunkelt, die Sterne am Himmel waren wie ausgelöscht. Es war, als würde ich eintauchen in schwarze Tinte.

Und da war noch was. Die Katzen sind mir gefolgt, als ich vors Haus getreten bin. Sie haben sich hingesetzt und die angeschaut, ganz offen, mit großen Augen, interessiert, die Ohren vorgewölbt, ganz genauso, wie Ayse es von dem Fuchs beschrieben hat. Es war offensichtlich, die Katzen können die sehen, die auch.

Genauso wie der Fuchs scheinen die Katzen keine Angst zu haben vor denen, sie sind nur irgendwie neugierig, oder irritiert.

Es werden immer mehr. Es sind jetzt schon viel mehr als damals vor Ayses Wohnung auf dem Dorf, als wir zum ersten Mal gesehen haben, wie sie vor ihr niederknieten.

Jetzt versammeln sie sich hier und warten darauf, dass Ayse rauskommt.

Jedenfalls wissen wir jetzt, sie verständigen sich, und ganz bestimmt nicht über Handys. Sie wissen, dass Ayse hier ist, und die Nachricht geht rund, und sie versammeln sich hier, in unglaublichen Mengen, wo immer sie herkommen, sie versammeln sich hier, um Ayse zu sehen.

Oder um sie anzubeten.

Was immer das ist, was sie mit ihr anstellen wollen.

Nachricht von Ayse Konopski, vom 04.09.2021

Hallo alle, hab mich hingesetzt, hab gedacht, ich muss euch was schreiben, ich muss euch was erklären, und jetzt weiß ich nicht, was.

Ich hab nichts zu sagen, doch, ich hab schon was zu sagen, tausend Sachen hab ich zu sagen, aber ich weiß nicht, ich mein, ich hab keine Erklärungen.

Habt ihr jetzt alle Angst vor mir?

Das ist doch das große Ding vom Balbutin. Alles ist wegen mir. Wegen mir zeigen die sich, und alle um mich rum können die sehen, aber eben nur wegen mir. Deswegen können alle aus unserer Gruppe die sehen, und niemand sonst. Ja? Wegen mir das alles.

Ich hab aber nichts gemacht. Selbst wenn das stimmt, was der Balbutin behauptet, ich hab nichts gemacht, ich hab das nicht angeleiert.

Who are you?

Fragt ihr das jetzt alle? Die kleine türkische Hexe, die hat das alles gemacht? Wegen der ist das alles?

Ich weiß genauso wenig wie ihr. Wenn ich was wüsste, hätt ich euch das längst erzählt. Ich hab keine Geheimnisse, manchmal wünschte ich, ich hätt welche. Wenn ich Geheimnisse hätte, würde das bedeuten, ich hätte noch ein anderes Leben, irgendwas, wo ich hingehen kann, und niemand weiß was davon.

PvM glaubt mir. Das ist wenigstens was. Wir müssen rauskriegen, was die wollen, sagt er. Wenns nur so einfach wäre. Er ist ja schon hingegangen und hat denen direkt ins Gesicht geschaut und gefragt, laut, richtig mit lauter Stimme: Was wollt ihr von uns?

Keine Antwort.

Aber die wollen was von uns, oder von mir, und ihr kriegt das mit, weil ihr in meiner Nähe seid.

Vielleicht denkt Balbutin was Ähnliches. Vielleicht ist er deshalb abgehauen. Könnte doch sein. Er denkt, da braut sich was um ihn zusammen, um ihn ganz persönlich, und wenn er sich nicht vom Acker macht, trifft das uns alle, weil wir eben alle zusammenhängen.

Frage ist jetzt, machen die irgendwas mit uns, so dass wir sie sehen können, oder versammeln die sich und gucken uns an, weil sie gar nicht verstehen können, was das ist, dass da welche sind, die sie sehen können?

Also, machen die was mit uns, oder sind wir es, die was mit denen machen?

Ich hab aus meinem Fenster raus die Wiesen vor dem Haus fotografiert. Sie lagern dort. Natürlich sieht man nichts. PvM sagt, der Turm, den man gerade noch so sieht, das ist ein Wasserturm an den äußersten Rändern von Weldbrüggen, der versorgt die Vororte mit Wasser. Die Höhen dahinter sind der Bürener Forst, und mitten durch den Wald läuft die Grenze nach Frankreich. Also, jetzt wisst ihr, wo ich bin. Hinter den Wiesen sind Gärten, überall krumme Wege und verfallene Hütten, und weiter nach rechts hin auf dem Bild, das könnt ihr nicht mehr sehen, kommen dann die Dächer von Weldbrüggen, und wenn ich mich aus dem Fenster lehne, sehe ich weit drüben die Türme der Kathedrale.

Ist schön hier.

PvM hat es gut. Der hat seinen Schreibtisch, und wenn es ihm dort zu blöd wird, setzt er sich im Wohnzimmer an seinen Flügel, er hat einen, einen richtigen Konzertflügel, und dann greift er in die Tasten und lässt das Ding dröhnen, dass die Fenster klirren. Vor den Fenstern ist eine kleine Terrasse, und dann kommt der Hintergarten. Man kann von der Straße aus um das Haus herumgehen, und dann kommt man direkt in den Garten, dort steht eine kleine Bank, manchmal sitze ich da und höre PvM beim Klavierspielen zu. Meistens spielt er Pop, er sagt, früher hätte er Klassik gespielt, aber das hätte er satt bekommen. Es gefällt mir, dass er immer macht, was er will.

Ich wünschte wünschte wünschte, ich hätte eine Erklärung für alles. Einfach ein paar Sätze, die könnte ich sagen, und alles wär gut. Jeder würde sich mit der flachen Hand an die Stirn schlagen und sagen, natürlich, wieso bin ich nicht von selber drauf gekommen, alles klar.

Ich hab keine Erklärungen. Da draußen lagern sie auf den Wiesen und schauen hoch zu meinem Fenster.

Sie warten auf irgendwas.

Nachricht von Amy Buchmüller, vom 05.09.2021

Ayse, das ist ja grässlich, sag doch nicht so fürchterliche Dinge. Niemand hält dich für eine Hexe, aber wir wissen doch alle nicht — ich weiß nicht, was ich sagen soll. Niemand macht dich verantwortlich für irgendwas. Das war doch Gerede, was der Balbutin da aufgebracht hat. Ich nehm‘s ihm nicht einmal übel, der ist doch total verwirrt. Solange der uns nicht erklärt, was er eigentlich meint, hängt das doch alles in der Luft. Ayse, wir stehen alle hinter dir. Hör nicht auf diese Andeutungen. Du nimmst das alles viel zu ernst. Nimm dir das nicht so zu Herzen. Alles wird gut, wenn nur erst Balbutin den Weg wieder nach Hause findet und mit seiner Diana ins Reine kommt.

Nachricht von Sandra Zwischenwirt, vom 05.09.2021

Glaub ich auch. Und wenn Diana hier nicht so dazwischen gebrüllt hätte, wär sowieso alles halb so wild. Ich hab da diese Idee … hallo, PvM, liest du noch mit oder bist du mit deinem Klavier beschäftigt? Balbutin hat richtig Druck gemacht, Ayse sollte in Weldbrüggen bleiben, da wär sie sicher … kann es sein, dass der in deiner Gegend ist? Dass der sich irgendwo in eurer Metropole versteckt?

Nachricht von Amy Buchmüller, vom 05.09.2021

Das stimmt, er hat drauf rumgehackt, Ayse sollte unbedingt in Weldbrüggen bleiben. He, PvM, vielleicht hat das alles nichts mit Ayse zu tun, sondern mit dir? Was ist an Weldbrüggen überhaupt so besonders, dass ihr dort so gut aufgehoben seid?

Nachricht von Peter von Mundenheim, vom 06.09.2021

Hallo Amy, hallo Sandra, Ayse sagt mir, ich sollte unbedingt noch mal auf diese Seite gucken. Danke für eure konstruktiven Beiträge, ihr helft ja sowas von weiter. Ich habe euch ja gesagt, dass Ayse völlig von der Rolle ist. Ich stelle also hiermit feierlich fest, nein, Ayse ist keine Hexe, sie hat nichts mit Zauberei zu tun. Sie hat unsere Besucher nicht herbeigehext. Sie braut keine Tränke und murmelt keine Beschwörungen. Aber sie ist nun mal Türkin, und Türken sind sowas von abergläubisch, es ist nicht zum Sagen. Die reden zwar nicht drüber, aber wenn man sie näher kennenlernt, lassen sie es raus, das ist ernsthaft ein Problem. Die glauben an Hexen und den Bösen Blick und an Dämonen und vor allem an Verwünschungen und Verhexungen. Da reichen manchmal Gesten, bei denen denkt man sich gar nichts, und schon haben die Angst. Ich habe selbst einmal ganz unschuldig zu einem Vater gesagt, was für ein hübsches Kind seine Tochter doch sei – sie war noch ganz klein, er hielt sie auf dem Arm -, und dann hab ich mich gewundert, warum der sich so hastig verzogen hat. Mir ist erklärt worden, der hätte Angst gehabt, ich wollt einen bösen Bann oder so was über das Kind werfen. Bloß weil ich was Nettes sagen wollte! Wundert euch also nicht, wenn Ayse in solchen Sachen empfindlich ist.

Was Weldbrüggen anbelangt, aber hallo, wir sind anders. Wir sind keine Deutschen. Die Deutschen meinen das zwar, aber wir sehen das anders. Das Ländchen hat zwischen Deutschland und Frankreich immer seinen eigenen Kurs gefahren. Die Nazis sind hier nicht vergessen und nicht verziehen, das waren die Deutschen, heißt es hier, das waren die im „Reich“, nicht wir, und im schlimmsten Fall wird gesagt, die Deutschen, das sind doch alle Nazis. Nach dem Krieg haben die Alliierten hier eine Volksabstimmung hochgefahren, die Frage war, wollt ihr zu Frankreich oder zu Deutschland, die Mehrheit war für Frankreich, und dann fiel Paris nichts Besseres ein als zu verkünden, wenn Frankreich uns aufnehmen solle, dann müsse hier aber Französisch die Landessprache werden. Dieser idiotische Fehltritt hat dann den Ausschlag gegeben, und die Abstimmung fiel zugunsten Deutschlands aus. Am liebsten wären wir wohl souverän geworden, aber wir haben gerade mal 520 000 Einwohner, die meisten davon leben in Weldbrüggen, damit wär kein Staat zu machen gewesen, und die Besatzer fanden den Gedanken eines selbständigen Staates Wahlburg-Sonderbüren in den Wäldern zwischen Deutschland und Frankreich auch nicht so prickelnd. Immerhin hat unser unvergessener damaliger Ministerpräsident Severus den Status eines selbstständigen Bundeslandes für uns rausgeholt, und da sind wir nun. Die meisten Einwohner bezeichnen sich auf Befragen nach ihrer Staatsangehörigkeit übrigens als „Burgunder“, denn unser komplettes kleines Reich liegt auf dem Gebiet des mittelalterlichen Burgund. Jedenfalls sprechen wir überwiegend Deutsch, und wir sind bis heute stolz darauf, dass bei den Wahlen von 1933 die Nazis bei uns eine Splitterpartei waren. Wir haben die nicht gewählt, heißt es hier bis heute. Wir sind an all dem nicht schuld.

Außerdem sind wir Bischofssitz. Die kleinste deutschsprachige Diözese überhaupt.

Alle Fragen beantwortet?

Nachricht von Sandra Zwischenwirt, vom 07.09.2021

Danke für den Geschichtskurs, also ich fühl mich eigentlich auch nicht schuldig für die Nazis, ich bin bloß eine Lesbe, die hätten mich doch ins KZ gesteckt, wenn sie mich erwischt hätten, aber ihr müsst das ja wissen. Ayse, ist das wirklich wahr, dass die Türken so abergläubisch sind? Hexen und Böser Blick und so was, jetzt mal im Ernst?

Nachricht von Amy Buchmüller, vom 07.09.2021

Sandra, noch nicht einmal die Nazis haben Lesben ins Lager gesperrt, das haben die bloß mit den schwulen Männern gemacht, die Frauen haben die weitgehend in Ruhe gelassen, wenn die sich nicht allzu auffällig gemacht haben, na ja, zugegeben, da hättest du schlechte Karten gehabt. Nochmal, Ayse, niemand macht dich verantwortlich für das, was passiert. Red mit PvM. Hör nicht auf das, was Balbutin oder Diana sagen. He, Diana, wieso bist du so schweigsam? Es tut uns allen leid, dass du so in der Luft hängst, aber wir können nichts dafür, hörst du, wir können einfach nichts dafür. Wir haben uns das alles nicht ausgesucht.

Ayse, halt dich an PvM, der ist alt und nicht mehr aus der Ruhe zu bringen.

PvM, sorry, das war blöd, meine Bemerkung mit den väterlichen Gefühlen, aber gib zu, ganz gleichgültig ist dir die kleine Ayse nicht.

Nachricht von Peter Flamm, vom 08.09.2021

Sagt mal, um das Wichtigste redet ihr herum. Dass die sich nämlich schon wieder versammeln, und zwar unter Ayses Fenster. Nach allem, was bisher passiert ist, kommt mir eines ziemlich sicher vor: die wollen Ayse nichts Böses. Aber was wollen die überhaupt? Was PvM von den Katzen erzählt hat, das ist auch wichtig. Klare Sache, wenn die Tiere die sehen können, sind die wirklich da, und die sind keine Halluzination von uns. Aber was wollen die? Und wie verständigen die sich?

Es scheint, sobald nur einer von denen etwas weiß, zum Beispiel, wo Ayse sich aufhält, wissen das bald alle. Und dann kommen sie. Wie kommen die? Und woher? Hat das mal jemand gesehen? Wir sehen immer nur, dass die da sind. Aber irgendwo müssen die doch herkommen! Auf dem Besenstiel scheinen sie nicht zu fliegen, sorry, Ayse, das war jetzt ein Ausrutscher. Wo leben die, wenn sie nicht irgendwo abhängen und uns anstarren? Und leben die überhaupt? Sie haben soviel körperliche Existenz, dass sie sichtbar sind, sie werfen das Licht zurück, oder sie verschlucken es, wie immer, jedenfalls sind sie sichtbar. Wenn aber morgens der Trecker kommt, von dem Ayse erzählt hat, dann fährt der doch wie durch die hindurch. Ich hab das selbst beobachtet, die standen zusammen auf dem Marktplatz, und haben mich angeschaut, auf diese todtraurige Weise, und ein Lieferwagen kam gefahren und ist durch die hindurch wie durch Wasser, ich meine das wörtlich so, die sind zur Seite geglitten wie Wasser, und als der Wagen durch war, haben sie wieder so gestanden wie vorher. Der Wagen ist also nicht durch sie durch, sondern sie sind ihm ausgewichen, aber ohne jede Aufregung oder Anstrengung, sie sind einfach zur Seite geglitten, und der Fahrer hat sie nicht gesehen. Natürlich hat sie der Fahrer nicht gesehen. Wir sehen die, bloß wir, und warum?

Ich hab keinerlei Antwort. Das verängstigte Gerede vom Balbutin hilft uns nicht weiter, solange der uns nicht in klaren Worten sagt, was er eigentlich meint, und woher er seine Weisheit hat.

Ich wünschte wirklich, Balbutin tauchte wieder auf, am besten bei Diana.

Jedenfalls wissen wir jetzt so viel, Ayse kann die nicht mehr abschütteln. Es ist offensichtlich, dass die ihr hinterher gekommen sind, die folgen ihr, die erwarten sich irgendwas von ihr.

Das heißt also, die haben eine Art von Körper, gerade so viel, dass sie sichtbar sind, und die haben in sich einen Willen, und sie verständigen sich.

Was sollen das für Wesen sein? Gespenster? Sie können sich uns zeigen, und sie können unserer Berührung ausweichen, aber haben sie so viel Kraft, dass sie uns berühren können? Gar, uns etwas antun?

Alles in allem, Ayse, ich glaube nicht, dass du Angst haben musst. Und nochmal und nochmal, wir machen dir keine Vorwürfe, und wir geben dir an nichts die Schuld.

Ich wünschte, die Sache würde sich endlich klären. Wir haben doch alle unser Leben, und das muss irgendwie weitergehen, und dann sind die um die Wege, und das lastet auf uns allen wie eine dunkle Wolke. Selbst wenn ich die nicht sehe, denke ich an sie, und frage mich, was wollen die, was hat das zu bedeuten, was wird als nächstes passieren?

Ich hasse das, wenn meine Gedanken so gefangen genommen sind von einer Sache, an der ich nichts ändern kann, ich hasse das wirklich.

(Nachrichten vom 01. bis 08.09.2021, neu eingestellt auf dieser Seite am 01.05.2022 von Peter Flamm, © Verlag Peter Flamm 2022)